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Sal de Ibiza

Das Leben ist nicht nur süß, manchmal schlägt es einem das ein oder andere salzig schmeckende schnippchen. Diese Erfahrung machte auch Daniel Witte, ehemaliger Spielfilmproduzent in Berlin, multilingualer Kosmopolit, ein charismatischer Mann mit blitzblauen Augen und einem wachen Geist.

Damals, im Sommer 2004, stand er vor einem Wendepunkt, zur Kontemplation hatte er sich in das kleine Haus in Talamanca uaf Ibiza zurückgezogen, das seine Eltern schon in den 50er Jahren bewohnt hatten und vor dessen Tür sich die weiß glitzernden ibizenkischen Salzfelder auftun. Der Anblick brachte den Geschäftsmann auf eine Idee: Stand er doch hier vor einer der ältesten Salinen der Welt, mit einem Fleur de Sel von außergewöhnlicher Qualität, das viel zu schade war, um den Stockfisch der Norweger zu pökeln und im Winter auf Schottlands vereisten Straßen zu landen.

Salz aus Ibiza kann auf eine lange Geschichte zurückgreifen. Schon die Phönizier produzierten hier im 8. Jahrhundert v. Chr. Salz in ihren Kolonien, später kamen die Punier, die Karthager und die Römer, und im Mittelalter florierte der Salzhandel in einer völlig neue Dimension- nicht nur der würzenden Eigenschaft der Kristalle wegen, sondern vor allem auch zur Konservierung von Lebensmitteln. Dass das weiße Gold der Baleareninsel mehr und mehr seinen Wert verlor, lag zum einen an den politischen Umständen des 18. Jahrhunderts, zum anderen an der aufkommenden Industrialisierung.

Der Wiederaufschwung kam erst durch die privatwirtschaftliche Organisation und Modernisierung der Salinen Ende des 19. Jahrhunderts - und durch Daniel C. Witte.

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